TSV Bayer Dormagen 1920 e.V.

Erstellt am Sonntag, 02 Februar 2020

Italienischer Doppelsieg beim Junioren-Weltcup „Preis der Chemiestadt“ – Funke begeistert Publikum mit Rang Drei

Italienischer Doppelsieg beim Junioren-Weltcup „Preis der Chemiestadt“ – Funke begeistert Publikum mit Rang Drei

Julika Funke war bereits vor dem Turnier als größte Hoffnung des Deutschen Fechter-Bundes für eine Top-Platzierung gehandelt worden und sie hielt den Erwartungen stand. Souverän kämpfte sie sich in die Runde der besten 8 vor, wo sie mit einem 15:13 gegen die Bulgarin Yoana Ilieva den Einzug ins Halbfinale perfekt machte. In einem packenden Gefecht auf der Hauptplanche, angefeuert von den zahlreich erschienenen Zuschauern auf den Rängen des Sportcenters, bot die Deutsche der späteren Siegerin Taricco im Halbfinale lange die Stirn und musste sich am Ende denkbar knapp mit 14:15 geschlagen geben.

„Es ist natürlich immer besonders spannend für die Zuschauer, eine Fechterin aus dem eigenen Land in den Finals auf der Planche zu sehen. Die letzte deutsche Beteiligung in den Halbfinals liegt bereits einige Jahr zurück: 2014 erreichte Eduard Gert das Finale, bei den Damen war es 2008 Lea Scholten. Die Stimmung war dementsprechend super und Julika hat toll gefochten. Schade, dass es nicht ganz für das große Finale gereicht hat, aber der dritte Platz bei einem so stark besetzten Weltcup ist ein riesiges Ausrufezeichen hinter ihre Ambitionen“, so Olaf Kawald, Sportlicher Leiter des TSV Bayer Dormagen.
Im Finale setzte sich Taricco mit 15:12 gegen Elizabeth Tartakovski aus den USA durch.

Beste Dormagener Fechterin war Felice Herbon auf Rang 30, gefolgt von Lisa Rütgers auf Rang 32. Beide scheiterten in der Runde der besten 32: Herbon verlor mit 7:15 gegen die Italienerin Alessia Di Carlo, Rütgers musste sich der Russin Dariya Drozd mit 12:15 geschlagen geben. „Natürlich hätten wir uns eine faustdicke Überraschung gewünscht, aber das Erreichen des 32er-Tableaus ist für die beiden eine gute Leistung“, so Kawald.

Weniger zufrieden war er mit dem Auftritt der männlichen Vertreter des TSV Bayer Dormagen. Leon Schlaffer, zuvor als ein Kandidat für die Top 16 gehandelt, scheiterte völlig überraschend bereits in der Vorrunde und verpasste den Einzug in die K.O.-Gefechte. Bester Dormagener war Stefan Friedheim, der allerdings auch bereits im Tableau der besten 64 die Segel streichen musste. Er scheiterte ebenfalls unerwartet mit 14:15 am Franzosen Duncan Glenadel und wurde 41., Valentin Meka erreichte ebenfalls die Runde der besten 64 und landete auf Rang 52. Bester Deutscher war Eric Seefeld vom Fechtzentrum Solingen auf Rang 25.
Im Finale setzte sich Luca Fioretto (ITA) in einem packenden Gefecht hauchdünn mit 15:14 gegen den Japaner Mao Kokubo durch. Den dritten Platz teilten sich Krisztian Rabb (HUN) und Szymon Hryciuk (POL).

„Aus Dormagener Sicht war bei den Herren mehr Schatten als Licht, was bei einem Heimweltcup naturgemäß besonders schade ist. Trotzdem haben die Zuschauer auch hier tolle Gefechte der internationalen Fecht-Elite gesehen“, gab Kawald zu Protokoll.

Ein großer Dank ging an die zahlreichen Helfer, den Hauptsponsor evd Dormagen und Schirmherr Bürgermeister Erik Lierenfeld:
„Der Preis der Chemiestadt hat inzwischen 45 Ausgaben auf dem Buckel und ist immer noch ein absolutes Highlight im Kalender der besten Fecht-Junioren der Welt. Zum ersten Mal haben wir das Event dieses Jahr auch über SportdeutschlandTV in die weite Welt gestreamt, kommentiert von Anna Limbach und wieder waren zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, wie beispielsweise unser Bürgermeister Erik Lierenfeld und Hermann Gröhe, Mitglied des Deutschen Bundestages, zu Gast“, so Kawald weiter.
Stolz ist der Dormagener auch auf die Beteiligung der Aktiven Fechter des TSV. So übernahm Benedikt Wagner den Live-Kommentar in der Halle und Matyas Szabo kümmerte sich um die Technik. „Eine insgesamte runde Sache. Die 46. Ausgabe kann kommen“, blickt Kawald abschließend schon jetzt aufs nächste Jahr.

Foto: Julika Funke (r.) im Gefecht mit Benedetta Taricco (ITA), Quelle: Heinz J. Zaunbrecher

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Autor: Lukas Will

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