TSV Bayer Dormagen 1920 e.V.

Erstellt am Sonntag, 12 Mai 2013

Spannendes Finale mit Erfolgserlebnis: TSV schlägt Edewecht und ist Meister

Spannendes Finale mit Erfolgserlebnis: TSV schlägt Edewecht und ist Meister
Das Team von Jörg Bohrmann ist Meister der 3. Liga West. In einem spannenden und über weite Strecken hochklassigen "Endspiel" setzte der TSV sich am Samstagabend beim VfL Edewecht in Bad Zwischenahn mit 27:24 (15:11) durch und kletterte an die Tabellenspitze vor dem punktgleichen Leichlinger TV. Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr. Die vielen mitgereisten Fans feierten mit den Spielern den herausragenden Erfolg, der nur einen Schönheitsfehler hat: Der Aufstieg in die 2. Liga ist in dieser Saison nicht zulässig.

Das Team von Jörg Bohrmann ist Meister der 3. Liga West. In einem spannenden und über weite Strecken hochklassigen "Endspiel" setzte der TSV sich am Samstagabend beim VfL Edewecht in Bad Zwischenahn mit 27:24 (15:11) durch und kletterte an die Tabellenspitze vor dem punktgleichen Leichlinger TV. Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr. Die vielen mitgereisten Fans feierten mit den Spielern den herausragenden Erfolg, der nur einen Schönheitsfehler hat: Der Aufstieg in die 2. Liga ist in dieser Saison nicht zulässig.

Die beiden besten Mannschaften der Rückrunde lieferten sich von Beginn an eine intensive Auseinandersetzung. Das 2:3 in der 7. Minute verwandelten die Gastgeber innerhalb von knapp fünf Minuten in die 6:3-Führung. Die von Jörg Bohrmann genommene Auszeit brachte den TSV allerdings zurück in die Erfolgsspur: Markus Breuer schloss einen Konter konsequent ab und am Tag vor seinem 28. Geburtstag sorgte Dennis Marquardt mit einem Doppelschlag für den Ausgleich. Das Spiel der Dormagener lief anschließend verstärkt über die rechte Seite, von der Tobias Plaz und Robin Doetsch jeweils zweimal hintereinander trafen. Weil Markus Breuer danach erneut seine Konterqualitäten nach einer passgenauen Vorlage des starken Dominik Formella (17 Paraden) unter Beweis stellte, führten die Gäste in der 24. Minute mit 13:9. Den Vier-Tore-Vorsprung konnten sie auch mit in die Pause nehmen (15:11).

Auch wenn die TSV-Abwehr geradezu über sich hinauswuchs und die Fans das 18:12 in der 37. Minute bejubelten, so geriet der Erfolg in einer dramatischen Schlussphase doch noch in Gefahr. Das lag nicht zuletzt, dass Tobias Plaz nach einer umstrittenen Rettungsaktion gegen Daniel Heisig in der 39. Minute die Rote Karte. Der erfahrene Kapitän, der viel einstecken und zweimal auf dem Feld behandelt werden musste, fehlte dem TSV fortan vor allem in der Deckung. Edewecht kam immer näher, auch weil es den Dormagenern jetzt so erging wie dem Gegner in der ersten Hälfte: Zwei Kracher von Simon Ernst und Dennis Marquardt landeten an der Latte. In der 54. Minute kannte die Begeisterung der heimischen Zuschauer kaum noch Grenzen, Janik Köhler hatte das 22:22 erzielt. Doch auch in dieser Phase blieb der TSV abgeklärt. Sebastian Damm löste im Rückraum Simon Ernst ab, der den Ball hervorragend verteilt hatte, gegen die aufmerksame Edewechter Defensive aber kaum zum Wurf kam. Im Wechsel waren es schließlich Damm und Moritz Preuss, die den 13. Rückrundensieg und die Meisterschaft unter Dach und Fach brachten.

Simon Ernst rannte sofort nach dem Schlusspfiff in die Kabine und brachte die gedruckte "Meisterschale" mit. Auf die Spieler warteten zudem Wasser- und Bierduschen und DHB-Vertreter Wolfgang Jamelle überreichte den Meisterwimpel. Eine sagenhafte Saison endete mit dem Titelgewinn in der 3. Liga West. Die wird dem Vernehmen nach in der kommenden Saison leichte Änderungen in der Zusammensetzung aufweisen. So werden wohl für den TSV die Reisen in den Norden entfallen, dafür geht es vermutlich gegen die 2. Mannschaften von Minden und Lemgo. Und auch gegen den HV Neuss - herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die 3. Liga!

VfL Edewecht - TSV Bayer Dormagen 24:27 (11:15)
Edewecht: Bröckerhoff, Gasiorowski (bei einem 7m); Delinac (2), Weihrauch (2), Bitter (1), Heisig (1), Lemke (n.e.), de Raad (1), Redeker, Steffen Köhler (6), Wolterink (8/4), Schröder, Janik Köhler (1), Blums (2).
Dormagen: Formella, Mainka (bei zwei 7m); Simon Ernst (1), Plaz (2), Linnemannstöns, Pusch, Breuer (6/3), Rudloff (1), Preuss (4), Doetsch (3), Kübler, Marquardt (5), Damm (4), Genz (1).
Schiedsrichter: Gillmann/Müller.
Zuschauer: 600.
Zeitstrafen: 10:8 Minuten.
Siebenmeter: 4/4:3/3.
Spielfilm: 1:2 (6.), 3:3 (8.), 6:3 (11.), 6:6, 8:8, 8:9, 9:13 (24.), 11:15 - 11:16, 12:18 (37.), 15:20 (42.), 20:21 (46.), 22:22 (54.), 22:24, 23:24 (58.), 23:26, 24:27.

Foto: Heinz Zaunbrecher

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Autor: Detlev Zenk

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