TSV Bayer Dormagen 1920 e.V.

Erstellt am Sonntag, 17 November 2013

Markus Breuer erzielt das 32:32 in Gladbeck

Markus Breuer erzielt das 32:32 in Gladbeck

Das Handballspiel der 3. Liga West zwischen Gladbeck und Dormagen endete am Samstagabend 32:32, nachdem die Gastgeber zur Pause bereits mit 19:16 vorne lagen. Jörg Bohrmann analysiert die Partie kurz nach dem Schlusspfiff im Tribünentalk und zeigt auf, warum der TSV sich mit dem Remis zufrieden geben musste. Mit der Leistung seiner Abwehr war der Trainer des TSV Bayer Dormagen in der ersten Hälfte gar nicht einverstanden.

Das dritte Auswärts-Unentschieden in Folge für den TSV Bayer Dormagen: Nach den Punkteteilungen in Hagen und Gummersbach endete die Partie am Samstagabend beim VfL Gladbeck 32:32, nachdem die Gastgeber zur Pause bereits mit 19:16 vorne lagen. Während Gladbeck das Remis feierte, war der TSV nur bedingt zufrieden mit dem einen Punkt, den Markus Breuer mit zwei Treffern in der umkämpften Schlussphase sicherstellte. Dormagen bleibt auf Tabellenplatz 2, da auch Wilhelmshaven im Heimspiel gegen Aurich nicht über ein 29:29 hinauskam und Hagen in eigener Halle 29:30 gegen Leichlingen verlor. Der Rückstand auf Ferndorf beträgt jetzt drei Punkte, da der Spitzenreiter mit 41:32 in Neuss gewann.

TSV-Trainer Jörg Bohrmann konnte mit der Angriffsleistung in der ersten Hälfte gut leben - nicht aber mit den Bemühungen der Defensive: "Die Abwehr in der ersten Hälfte war katastrophal. 19 Tore zu kassieren - das darf nicht unser Anspruch sein." Auch die Versuche, mit unterschiedlichen Formationen den wurfstarken Gladbecker Rückraum zu stoppen fruchteten nicht. Immer wieder trafen Max Krönung und Ruwen Thoke, die dem von seinen Vorderleuten im Stich gelassenen Sven Bartmann kaum eine Abwehrchance ließen. So legte der Tabellenzwölfte regelmäßig vor und führte kurz vor dem Pausenpfiff beim 18:14 sogar mit vier Treffern. Bohrmann: "Gladbeck hat gut gespielt, aber wir haben es der Mannschaft auch ziemlich einfach gemacht."

Nach dem Seitenwechsel zeigte die erneute Umstellung der Abwehr Wirkung. Die 6:0-Variante mit zwei aggressiver nach vorne gehenden Halben stellte die Gladbecker vor neue Aufgaben, die zunächst mit dem Anspiel auf Kreisläufer Tobias Reich gut gelöst wurden. Doch als auch diese Dormagener Lücke geschlossen wurde und Sven Bartmann mit mehreren starken Paraden aufwartete, schmolz der Vorsprung der Gastgeber zusammen. Immer wieder suchten die Dormagener Kreisläufer Alexander Kübler, der sich mit dem ersten Ausgleich in der zweiten Hälfte (42. Minute) bedankte. Unmittelbar danach ließ Robin Doetsch die erste TSV-Führung der Partie (24:23) folgen. In dem abwechslungsreichen Spiel ging es jetzt hin und her. Zwar fehlte angesichts der Ausfälle von Simon Ernst und Dennis Marquardt (Muskelfaserriss) der Druck aus dem linken Rückraum, da aber sprangen Spieler in die Bresche, die eher selten von diesen Positionen werfen: Markus Breuer überraschte den sehr guten Andreas Tesch mit einem Sprungwurf, auch Frederic Rudloff schloss seine beiden Würfe auf das Tor erfolgreich ab.

Der wiederum agile Linkshänder Tobias Plaz sorgte für den ersten Zwei-Tore-Vorsprung der Gäste. Der sollte aber ebenso nicht halten wie das 32:30 der Gladbecker. Erst per Strafwurf dann von links erzielte Breuer die beiden letzten Tore der Dormagener. Fast hätte Robin Doetsch noch eine Einwurfchance bekommen, doch der eingewechselte Torwart Tim Deffte fing den Ball ab. Der abschließende direkte Freiwurf von Jonathan Eisenkrätzer landete in Gladbecks Mauer.

Da das TSV-Sportcenter aufgrund einer musikalischen Karnevalsveranstaltung am Samstag nicht zur Verfügung steht, findet das Spiel gegen Wilhelmshaven am Sonntag, 24. November, um 18 Uhr statt. Im Rahmen der Kommunenaktion haben alle Neusser Handballfans freien Eintritt.

VfL Gladbeck - TSV Bayer Dormagen 32:32 (19:16)
Gladbeck: Tesch (11 Paraden), Tim Deffte (ab 50./3 P.); Krings (4/1), Sankalla (1), Steinbach (n.e.), Brandes (4), Sven Deffte, Singh Toor (2), Krönung (10/2), Reich (4), Kryzun (n.e.), Thoke (7).
Dormagen: Bartmann (8 Paraden), Schmidt (20.-30./2 P.); Genz (1), Plaz (6), Linnemannstöns, Eisenkrätzer (3), Breuer (5/2), Rudloff (2), Preuss, Doetsch (4), Kübler (8), Köhler (3/1).
Schiedsrichter: Marx/Pühler.
Zuschauer: 600.
Zeitstrafen: 6:2 Minuten.
Siebenmeter: 3/3:5/3 (Tesch hält gegen Breuer und Köhler).
Spielfilm: 2:0, 3:3 (5.), 8:8 (15.), 12:10 (20.), 14:11 (23.), 18:14, 19:16 - 20:16, 23:21 (39.), 23:24 (42.), 26:24 (46.), 26:28 (51.), 30:29 (54.), 32:30 (56.), 32:32.

Das Foto zeigt Markus Breuer beim Ausgleichstreffer in der letzten Spielminute, Foto: Sebastian Seidel

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Autor: Detlev Zenk

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