Bittere Heimniederlage für die A-Jugend im Viertelfinale

Die A-Jugend des TSV Bayer Dormagen hat im Viertelfinal-Hinspiel um die deutsche Meisterschaft eine deutliche 27:43 (12:17)-Heimniederlage gegen die Füchse Berlin Reinickendorf hinnehmen müssen. Vor heimischer Kulisse konnte das stark ersatzgeschwächte Team von Trainer Dennis Horn die Qualität der Gäste nicht kompensieren.

Bereits im Vorfeld war die personelle Situation angespannt. Neben mehreren Langzeitverletzten, fehlten kurzfristig auch wichtige Leistungsträger.

Trainer Dennis Horn machte die Problematik deutlich:

„Für uns war das eine wirklich harte Nummer, die sich leider schon im Vorfeld abgezeichnet hat. Linus Leitz ist weiterhin verletzt, Malte Adam ist im Trainingsprozess erneut ausgefallen und mit Daniel Kopp hat sich in dieser Woche noch ein weiterer wichtiger Spieler verletzt. In dieser Konstellation war das für uns extrem schwierig aufzufangen.“

Fehlerquote als entscheidender Faktor

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Bis zur 21. Minute lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, ehe sich die Berliner erstmals auf drei Tore absetzen konnten (11:8). In den letzten Minuten vor der Halbzeit erhöhten die Füchse den Druck und bauten ihre Führung auf 17:12 aus.

Horn sah vor allem im Angriff die entscheidenden Probleme:

„Was Einsatz und Vorbereitung angeht, kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir spielen bis zur 25. Minute ein Spiel auf Augenhöhe, verteidigen ordentlich, belohnen uns im Abschluss aber nicht. Das zieht sich leider durch das gesamte Spiel.“

Nach dem Seitenwechsel sorgte ein 6:0-Lauf der Gäste früh für die Vorentscheidung. Bereits in der 36. Minute lag der TSV mit elf Toren zurück (12:23). In der Folge gelang es den Dormagenern nicht mehr, den Rückstand zu verkürzen.

„Wir haben insgesamt 22 Fehlwürfe und 12 technische Fehler – das sind 34 Ballverluste. Damit kannst du auf diesem Niveau kein Spiel gewinnen. Die Füchse bestrafen das mit ihrem Tempospiel brutal konsequent. Dadurch verlieren wir komplett den Faden und haben dem nichts mehr entgegenzusetzen. Auch in der Höhe geht die Niederlage absolut in Ordnung.“

Schwierige Ausgangslage für das Rückspiel

Mit Blick auf das Rückspiel in Berlin zeigte sich der Dormagener Trainer realistisch:

„Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir haben zu viele Bälle hergeschenkt und uns zwischenzeitlich auch etwas aufgegeben. Das ist besonders für die Jungs schade, weil die Ausgangslage für das Rückspiel jetzt extrem schwierig ist. Realistisch betrachtet braucht es ein kleines Wunder, um das noch zu drehen. Wir sind uns aber auch im Klaren, dass das unter den Kadervoraussetzungen, die wir haben, eigentlich nicht mehr drehbar ist. Dementsprechend ist es ein sehr harter Schlag für uns, den man jetzt erstmal verdauen muss.“

Trotz der deutlichen Niederlage hob Horn die Unterstützung von den Rängen hervor:

„Die Kulisse war großartig und absolut würdig für so ein Spiel. Ein großes Dankeschön an alle Zuschauenden und all die Menschen, die uns ehrenamtlich so toll unterstützen.“

Das Rückspiel findet am Samstag, den 11.04.2026 um 16 Uhr, in der Lilli-Henoch-Sporthalle in Berlin statt. Wer die Mannschaft aus der Ferne unterstützen möchte, kann die Partie im Livestream auf Sporteurope.Tv verfolgen.

 

Es spielten (und trafen) für den TSV:

Timo Doepner (5), Ben Oliver Srugies (4), Piet Hahn (4), Marvin Landau (3), Emil Scheel (3), Michael Scheier (2), Mats Wieczorek (2), Nick Srugies (1), Laurin Friederich (1), Adam Elnoamany (1), Jannic Marcus (1), Jannis Lidolt, Maximilian Bach, Tom Frings, Emil Klein

 

Foto: Heinz Zaunbrecher

Bericht: Charlotte Wahlen

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