E3 des TSV Bayer Dormagen unterliegt dem SSK Kerpen – Deutliche Niederlage trotz guter Ansätze
Mit 9:33 musste sich die E3 des TSV Bayer Dormagen am Sonntag beim SSK Kerpen geschlagen geben. Die Gastgeber fanden schnell ihren Rhythmus und überzeugten insbesondere mit einem stabilen und gut strukturierten Angriff.
Auf Seiten des TSV Bayer Dormagen war die Nervosität dagegen deutlich zu spüren. Die Mannschaft fand nur schwer ins Spiel. In der Abwehr fehlte über weite Strecken die notwendige Zuordnung, hinzu kamen einige kritische Ballverluste und Schrittfehler, die der Gegner konsequent ausnutzte.
Dennoch zeigte die E3 immer wieder, dass sie durchaus die nötigen spielerischen Möglichkeiten besitzt. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit gab es jeweils zwei längere Phasen, in denen der Angriff deutlich stabiler funktionierte. Die Mannschaft bewegte sich besser, fand ihre Mitspieler und kam zu guten Abschlüssen im Zusammenspiel.
In der zweiten Hälfte gelang es der Dormagener Mannschaft, defensiv deutlich besser dagegenzuhalten und häufiger zu stören. Torhüterin Ronja zeigte dabei eine starke Leistung und verhinderte mit mehreren tollen Paraden weitere Gegentore. Gleichzeitig fehlte im Angriff weiterhin die nötige Konstanz, sodass sich immer wieder Phasen mit guten Aktionen und Abschnitten mit großer Orientierungslosigkeit abwechselten.
Auch die eigenen Treffer waren sehenswert: Bei jedem der neun Tore ging ein starkes Zusammenspiel voraus. Emil (3 Tore), Pepe (2 Tore), Jonathan (2 Tore), Mio (1 Tor) und Matheo (1 Tor) trugen sich als Torschützen in die Liste ein. Sehr gute Assists kamen von Moses, Tim und Simon.
Am Ende war die E3 des TSV Bayer Dormagen gegen eine sehr sicher auftretende Kerpener Mannschaft an diesem Tag chancenlos. Dennoch gab die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt auf und kämpfte bis zum Schlusspfiff.
„Heute hat man gesehen, woran wir weiterarbeiten müssen. Gerade in unseren guten Angriffsphasen haben die Kinder gezeigt, was in ihnen steckt. Jetzt gilt es, diese guten Phasen länger aufrechtzuerhalten und vor allem in der Abwehr konzentrierter zu arbeiten. Die Mannschaft hat trotz des deutlichen Rückstands weitergekämpft – und genau das nehmen wir aus diesem Spiel mit", lautet das Fazit aus Dormagener Sicht.
Für die E3 heißt es nun: Kopf hoch, weiter trainieren und die guten Ansätze aus Kerpen mitnehmen.
Bericht: Franziska Baldauf und Sandra Klüser-Hanné