HSG Nordhorn-Lingen zu abgeklärt für Wiesel

Luis Pauli war gegen Nordhorn zweimal erfolgreich. Bild: Heinz J. Zaunbrecher.
Luis Pauli war gegen Nordhorn zweimal erfolgreich. Bild: Heinz J. Zaunbrecher.

Auch im zweiten Spiel der Englischen Woche in der 2. Handball-Bundesliga sprang für den TSV Bayer Dormagen nichts Zählbares heraus. Die HSG Nordhorn-Lingen erwies sich am Mittwochabend beim 33:25 (17:12) als zu abgeklärt für die Wiesel, die erneut auf ihren an der Leiste verletzten Kapitän Patrick Hüter verzichten mussten.

Vor 1.076 Zuschauern im TSV Bayer Sportcenter hatte der TSV zwar gut in die Partie gefunden und ging - nach einem spektakulären Gegenstoß von Peter Strosack zum 3:3 - durch ein weiters Gegenstoßtor von Finn Schroven sogar mit 4:3 in Führung (7. Minute).

Doch die HSG zeigte sich vom Anfangsschwung der Wiesel relativ unbeeindruckt und ließ ihrerseits drei Tore am Stück folgen. Nachdem Jan Reimer mit einem Siebenmeter am eingewechselten Ivan Budalic scheiterte (13.), wuchs der Rückstand weiter, zumal Budalic im Kasten blieb und ein starkes Spiel ablieferte.

Aich diverse Umstellungen in Angriff und Abwehr brachten die Dormagener nicht näher heran, im Gegenteil, der Rückstand wuchs stetig an. In der Schlussphase der ersten Halbzeit feierte Alexander Senden nach überstandener Rückenverletzung, die ihn in Hagen zum Zuschauen verurteilt hatte, sein Comeback.

Leider blieb die Rückkehr des Halblinken nur von kurzer Dauer. Nach seinem Treffer zum 10:15 ließ er das 11:16 (29.) folgen. Doch beim Wurf knickte der 28-Jährige um, wurde verletzt vom Spielfeld geführt und dürfte nun erneut länger ausfallen.

Nach dem Wechsel änderte sich am Gesamtbild wenig, sodass die HSG aus Nordhorn und Lingen sehr zur Freude von Trainer Daniel Kubes zum zweiten Auswärtssieg in Folge kam. „Ich bis sehr zufrieden, dass wir seit 2018 endlich mal wieder in Dormagen gewonnen haben. Wir haben sehr aufmerksam gespielt und haben es richtig gut gemacht. Das war eine überzeugende Leistung.“

Die musste auch TSV-Trainer Matthias Flohr ohne Wenn und Aber anerkennen: „Das war ein verdienter Sieg. Nordhorn ist nun mal ein sehr starker Gegner, der auf alles, was wir versucht haben, eine Antwort hatte. Das muss man akzeptieren. Die Ausfälle von Patrick und später Alex konnten wir über 60 Minuten nicht kompensieren. Aber die Mannschaft steht mit dem, was sie gerade im Zusammenhang mit dem Rettungsbemühungen für den Verein leistet, fernab von jeder Kritik.“

Bereits am Samstag geht es für die Flohr-Schützlinge weiter, dann wartet zum Abschluss der englischen Woche mit dem TV Großwallstadt, eines der besten Heimteams der Liga, ein weiterer dicker Brocken auf die Wiesel.

Die Spielstatistik:

TSV Bayer Dormagen – HSG Nordhorn-Lingen 25:33 (12:17)
TSV:
Juzbasic (8 Paraden), Simonsen (0 Paraden); Reuland (1), Senden (2), Boehnert (1), Rehfus (2), I. Hüter (4), Reimer (1/1), Böckenholt, Schroven (3), Strosack (3), Träger (1), Schmidt (2), Pauli (2), Steinhaus (1), Sondermann (2); Trainer: Matthias Flohr.
HSG: Burmester (0 Paraden), Budalic (12 P); Ritterbach, Stricker, Lux (3), Marschall (4), Stegefelt (3/3), Terwolbeck, Firnhaber (3), Seidel (4), Simovic (1), Feld (2), Wasielewski (3), Pöhle (1), Kalafut (9/1); Trainer: Daniel Kubes.
SR: Bärmann/Bärmann (Graben-Neudorf). – Z: 1.076. – Zeitstrafen: 4:16 Minuten (I. Hüter, Steinhaus – Kalafut/zweimal, Firnhaber, Seidel, Simovic, Wasielewski, Pöhle und Disqualifikation Simovic (54.). – Siebenmeter: 2/1:6/4 (Reimer scheitert an Budalic/13. – Lux an den Pfosten/1., Stegefelt scheitert an Juzbasic/23.). – Spielverlauf: 1:0 (2.), 1:3 (4:4), 4:3 (7.), 4:6 (10.), 6:10 (16.), 8:14 (20.), 12:16 (30.), 12:17 – 13:17 (33.), 14:20 (37.), 17:26 (48.), 20:27 (50.), 24:30 (54.), 25:33 (60./EN).

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