U23 belohnt sich für starke kämpferische Leistung mit erstem Saisonsieg

Die U23 hat den ersehnten ersten Saisonsieg in der 3. Liga eingefahren. Am Sonntagnachmittag setzte sich die Mannschaft von Trainer Peer Pütz beim HLZ Friesenheim-Hochdorf II mit 31:28 (16:12) durch. Nach einem schwierigen Start kämpften sich die Dormagener eindrucksvoll zurück und belohnten sich trotz personeller Ausfälle mit zwei wichtigen Punkten.

Dormagen dreht frühen Rückstand

Dabei erwischten die Gastgeber zunächst den besseren Start. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich Friesenheim-Hochdorf auf 6:3 (8.) ab. Die Dormagener ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und fanden mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Begegnung. Vor allem in der Abwehr steigerte sich die Mannschaft von Peer Pütz und konnte durch ein verbessertes Tempospiel zunehmend Akzente setzen.

Mit fünf Treffern in Folge drehte der TSV den Rückstand in eine 8:6-Führung (18.). Auch in der Folge behielten die Gäste die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf sechs Tore aus (14:8, 25.). Bis zur Halbzeit verkürzten die Gastgeber noch etwas, sodass es mit einer verdienten 16:12-Führung für Dormagen in die Kabinen ging.

U23 behält auch in schwierigen Phasen die Nerven

Nach dem Seitenwechsel geriet der TSV zunächst wieder unter Druck. Friesenheim-Hochdorf nutzte eine schwächere Phase der Dormagener und verkürzte mit drei Treffern in Folge auf 15:16 (34.). Doch die Mannschaft von Peer Pütz zeigte die richtige Reaktion, fing sich wieder und ließ den Ausgleich nicht zu.

In der Folge entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung, in der die Gastgeber immer wieder versuchten, den Rückstand zu verkürzen. Die Dormagener hielten dagegen und fanden insbesondere in der Schlussphase wieder zu mehr Sicherheit. Nach dem zwischenzeitlichen 20:22 (44.) setzte sich der TSV durch einen konzentrierten Auftritt erneut ab und erhöhte auf 29:23 (56.).

Zwar kamen die Gastgeber in den letzten Minuten noch einmal auf zwei Tore heran, doch Dormagen ließ sich den ersten Saisonsieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein verdienter 31:28-Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel.

Pütz lobt kämpferische Leistung

Besonders erfreulich war der Erfolg angesichts der weiterhin angespannten Personalsituation. Mit Finn Hoffmann und Piet Hahn musste der TSV auf zwei Spieler verzichten und erneut personell umdisponieren.

Trainer Peer Pütz zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden: „Wir haben eine sehr gute kämpferische Leistung gezeigt. Nach dem anfänglichen Rückstand sind wir sowohl in der Abwehr als auch im Tempospiel deutlich besser geworden. Zwischenzeitlich haben wir dann ein bisschen den Faden verloren, uns aber wieder gut gefangen und die Führung erneut ausgebaut. Dafür, dass wir personell wieder umdisponieren mussten, hat die Mannschaft das sehr gut gelöst.“

Erfolgreichster Torschütze auf Dormagener Seite war Maximilian Schmidt mit sieben Treffern. Dahinter reihten sich Kieran Unbehaun und Timo Doepner mit jeweils vier Toren ein. Unbehaun zeigte sich dabei vom Siebenmeterpunkt besonders sicher und verwandelte alle vier Strafwürfe. Bei den Gastgebern war Moritz Beltzer mit acht Treffern am erfolgreichsten.

Nächstes Heimspiel gegen den TV Kirchzell

Mit dem ersten Saisonsieg im Rücken kann die U23 nun mit neuem Selbstvertrauen auf die kommenden Aufgaben blicken. Bereits am Samstag, 24. Oktober, steht das nächste Heimspiel an. Um 20:00 Uhr empfängt die Mannschaft von Peer Pütz den TV Kirchzell im TSV Bayer Sportcenter und möchte dort an die kämpferisch überzeugende Leistung aus Hochdorf anknüpfen.

Die Spielstatistik:

HLZ Friesenheim/Hochdorf II – TSV Bayer Dormagen 31:27 (14 :16)

HLZ: Schulz (3/2), Hörner, Hannes (1), Zepp (3), Wenning, Zeimet, Knecht, Haas (2), Reis (3), Josten (3), Herbel (1), Peribonio, Schwarz (4), Wacker, Beitzer (8)

Trainer: Gabriel Schmiedt

 

TSV: Elnoamany, Klein; Landau (3), Almendinger, Unbehaun (4/4), Doepner (4),  Naumann (1), Richartz, Bahns (1), Scheier (2), Scholl (3), Adam (3), Marcus, Ishiaku,(3),  Schmidt (7)

Trainer: Peer Pütz

 

SR: Steinebach/ Schürhoff
Zeitstrafen: 4/0 Minuten
Siebenmeter: 2/2, 4/4

Zuschauer: 140

Spielverlauf: 3:2 (5.), 6:3 (9.), 6:6 (15.), 6:10 (20.), 8:14 (25.), 12:16 (30.) – 16:17 (35.), 16:19 (37.), 18:21 (40.), 20:23 (45.), 20:25 (50.), 23:28 (55.), 26:29 (58.), 28:31 (60./EN)

Foto: eigen

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