Deutsche Meisterschaft in Berlin: Gute Chancen auf Medaillen für Dormagen

Ab Morgen finden in Berlin die Deutschen Meisterschaften der Senior*innen statt. Die Chancen, dass am Sonntag Medaillen mit nach Dormagen gebracht werden, stehen gut. Und das nicht nur, weil die Teilnehmerzahlen aufgrund einer Regeländerung des Deutschen Fechtbundes dieses Jahr äußerst gering sind.

Am Samstagnachmittag starten die Gefechte der Säblerinnen und Säbler. Gefochten wird bis die Teilnehmenden der Halbfinals feststehen. Am Sonntag folgen dan die Halbfinals und die Finals, in denen die Medaillen ausgefochten werden.

Dieses Jahr wird in besonderem Turniermodus gefochten, denn schon am Samstag geht es mit K.O.-Gefechten los. Das führt dazu, dass einige Starter*innen im ganzen Turnier nur ein Gefecht werden fechten können. Denn wer verliert ist raus. Deswegen haben einige Fechtende von einem Start gänzlich abgesehen und somit ist die Zahl der Teilnehmenden dieses Jahr vergleichsweise gering.  

Die Athlet*innen vom TSV Bayer Dormagen werden trotzdem wie gewohnt antreten. Allerdings ohne Moritz Schenkel, Tim von der Weppen und Mattis Husmann, die verletzt aus Kairo wiedergekommen sind. Dort hatten die Nachwuchsathleten letzte Woche im Weltcup gekämpft. Auch Matyas Szabo wird diese Woche nicht in Berlin antreten.

Weiterhin als Topfavorit gilt Frederic Kindler, der in Kairo die Bronze Medaille holte. Bei den Damen steht Larissa Eifler im Fokus. Auch sie zeigte hervorragende Leistungen beim Weltcup in Lima und freut sich auf das Turnier in Berlin:

„Ich hoffe, dass wir vor allem bei den Finalgefechten am Sonntag einige Zuschauerinnen und Zuschauer im Kuppelsaal begrüßen dürfen.“

Die Ergebnisse wird es hier geben.

 

Bericht: Charlotte Wahlen

Bild: DFB/ Bizzi-Team

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