EM: Solide Ergebnisse für die Dormagener Säbelfechter*innen
Vom 14. bis 21. Juni fanden im französischen Antony die Europameisterschaften statt. Mit zwei Fechterinnen und vier Fechtern stellte der TSV Bayer Dormagen erneut einen großen Teil des deutschen Säbelaufgebots und war sowohl in den Einzel- als auch in den Teamwettbewerben vertreten. Den Auftakt machten am Dienstag die Damen. Larissa Eifler erreichte im Einzelwettbewerb Platz 40, Felice Herbon belegte Rang 53. Einen Tag später gingen die Herren auf die Planche. Bester Dormagener wurde Frederic Kindler auf Platz 13. Philipp Methner erreichte Rang 22, Matyas Szabo belegte Platz 24 und Leon Schlaffer wurde 41.
Im Teamwettbewerb der Damen gingen Larissa Eifler und Felice Herbon gemeinsam mit Julika Funke und Lena Stemper (beide FC Würth Künzelsau) für Deutschland an den Start. Die Mannschaft erreichte am Ende den 10. Platz. Im abschließenden Platzierungsgefecht musste sich das Team der Ukraine geschlagen geben. Die deutschen Säbelherren mit Frederic Kindler, Matyas Szabo, Leon Schlaffer und Philipp Methner zogen in das Viertelfinale ein. Dort traf die an Position acht gesetzte Mannschaft auf die topgesetzten Gastgeber aus Frankreich und musste sich geschlagen geben. Nach den anschließenden Platzierungsgefechten belegte das deutsche Team den 7. Rang.
Mit mehreren Platzierungen in den Top 25 sowie dem Einzug der Herrenmannschaft ins Viertelfinale erzielten die Dormagener Athlet*innen bei den Europameisterschaften insgesamt solide Ergebnisse. Matyas Szabo gibt folgende Einschätzung: „Wir sind teils unter schwierigen Bedingungen angetreten. Beim Einzel war es sehr, sehr heiß und das beeinträchtigt schon die Leistung. Bei der Mannschaft wäre mehr drin gewesen. Gegen Georgien haben wir auf den Punkt getroffen. Schade war es gegen Frankreich, denn natürlich ist Frankreich eins der Top-Teams, trotzdem hatten wir sie an dem Punkt, dass wir sie hätten schlagen können. Da hat vielleicht ein Pfännchen Glück gefehlt und ich denke insgesamt brauchen wir einfach noch etwas mehr Erfahrung. Als nächstes steht die Weltmeisterschaft an. Die wollen wir nutzen, um einen Akzent zu setzen.“
Die detaillierten Ergebnisse gibt es hier.