Junioren-WM: Herbon beste Deutsche in Dubai

Bei der Junioren Weltmeisterschaft in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) wurde die Dormagenerin Felice Herbon 16. und war damit beste Starterin des Deutschen Fechter-Bundes im Einzel der Damen.

Die Vorbereitung auf das sportliche Highlight lief für die 17-jährige alles andere als optimal: nach einer Corona-Infektion konnte sie erst einen Tag vor dem Wettbewerb anreisen. „Eine perfekte Vorbereitung sieht natürlich anders aus. Umso beeindruckender war die Leistung vom Felice“, so TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald.

Im ersten K.O.-Gefecht setzte die Deutsche sich mit 15:5 souverän gegen Jane Chen aus Kanada durch. Im Tableau der besten 64 ließ Herbon ein 15:14 gegen Lola Tranquille aus Frankreich folgen, bevor sie sich mit einem deutlichen 15:3 gegen Pietra Chierighni (Brasilien) für das Achtelfinale qualifizierte. Dort beendete die Italienerin Lucia Stefanello den Lauf der Dormagenerin mit 15:13 und verwies Herbon auf einen hervorragenden 16. Rang.

Herbons Vereinskollegin Sina Neumann legte ebenfalls eine starke Performance hin und landete in der Endabrechnung auf Rang 24.

Im Teamwettbewerb traten die beiden TSV-Fechterinnen gemeinsam mit Lena Stemper (FC Würth Künzelsau) und Christine Weber (ebenfalls FC Würth Künzelsau, trainiert aber am Stützpunkt Dormagen und besucht das Sportinternat Knechtsteden) für Deutschland an und belegten den 12. Platz.

 

Valentin Meka im Einzel auf Platz 40 – Team muss früh gegen Italien ran 

Im Einzelwettbewerb der Herren wurde der Dormagener Säbelfechter Valentin Meka 40. Der 19-jährige gewann sein erstes K.O.-Gefecht gegen Prince Prince aus Indien mit 15:10, musste sich anschließend aber Colby Harley aus den USA mit 6:15 geschlagen geben.

Für den Deutschen Fechter-Bund war der Einzelwettbewerb der Herren dank des Sieges von Colin Heathcock und dem dritten Platz seines Bruders Antonio übrigens ein voller Erfolg.

In der Mannschaft hätte das Quartett Valentin Meka, Leon Kuzmin (FC Tauberbischofsheim) sowie Colin und Antonio Heathcock (beide TSG Eislingen) gerne seinen Erfolg von der Europameisterschaft vor einigen Wochen wiederholt. Dort holten sich die Jungs im Finale gegen Italien Gold.

Zur Neuauflage dieses Duells kam es nun auch in Dubai. Allerdings bereits in der Runde der besten 32. „Das ist natürlich mehr als schade, wenn sich zwei Favoriten bereits so früh im Turnierbaum begegnen“, kommentierte Kawald die ungewöhnliche Ansetzung. Zu allem Überfluss zogen die Deutschen diesmal auch den Kürzeren und mussten sich mit 38:45 geschlagen geben, was im Endresultat einen ernüchternden 22. Platz bedeutete.

Foto: Felice Herbon in Dubai, Quelle: FIE/Bizzi-Team

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