Kadetten- und Junioren-WM in Rio de Janeiro: Dormagen mit breitem Aufgebot und starken Leistungen
Bei den Kadetten- und Junioren-Weltmeisterschaften im brasilianischen Rio de Janeiro präsentierten sich die Fechterinnen und Fechter des TSV Bayer Dormagen mit einem großen Aufgebot und überzeugenden Leistungen auf internationaler Bühne.
Zum Auftakt der Wettkämpfe am Mittwoch gingen die Juniorinnen und Junioren an den Start. Dabei erzielte Marisa Kurzawa mit Platz 21 das beste Ergebnis aus Dormagener Sicht. Mirja-Lena Haack belegte Rang 29, Moritz Schenkel wurde 36., Matthis Husmann erreichte Platz 85 und Mia Weiland schloss den Wettbewerb auf Rang 95 ab.
Am Donnerstag folgten die Kadettinnen und Kadetten. Hier überzeugte insbesondere Mirja-Lena Haack mit einem starken 9. Platz und einem Einzug in die Top Ten. Severin Spielberg erreichte Rang 16, Matti Schiffer wurde 31. und Luisa Rezi belegte Platz 46.
„Hervorzuheben sind die Achtelfinals von Mirja-Lena Haack und Severin Spielberg bei den Kadettinnen und Kadetten. Mirja schafft es bei den Juniorinnen auch unter die Top 32, ihr gilt ein besonderes Lob.“, so der Sportliche Leiter der Fechtabteilung des TSV Bayer Dormagen Olaf Kawald.
In den Teamwettbewerben am Freitag erreichten die deutschen Damen den 16. Platz, während die Herren sich auf Rang 10 platzierten.
Besonders hervorzuheben ist die Breite des Dormagener Aufgebots: Mit insgesamt acht Starterinnen und Startern stellte der TSV Bayer Dormagen die meisten deutschen Teilnehmenden. Zählt man zudem Julian Maklakov hinzu, der für die BTG Bielefeld startet, jedoch am Sportinternat Knechtsteden lebt und am Bundesstützpunkt Dormagen trainiert, erhöht sich die Zahl sogar auf neun AthletInnen. Damit waren rund 20 Prozent des deutschen Aufgebots dem Standort Dormagen zuzuordnen – ein eindrucksvoller Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit vor Ort.
Zum Vergleich: Der Verein mit den zweitmeisten Teilnehmenden, Eintracht Frankfurt, stellte vier AthletInnen.
Olaf Kawald ordnet die Ergebnisse der WM in den internationalen Kontext ein: „Man merkt, dass die internationale Spitze immer breiter wird. Gerade in Asien wird viel Geld, Zeit und Arbeit investiert. Da wird es immer schwieriger Top-Platzierungen zu erreichen. Nichtsdestotrotz sind wir stolz, dass wir mit acht Athletinnen und Athleten da waren. Das zeigt, dass wir national an der Spitze stehen und uns auch international nicht fürchten müssen.“
Alle Ergebnisse gibt es hier.
Bericht: Charlotte Wahlen
Foto: DFB/ Bizzi-Team