Worldcups in Ungarn und Usbekistan: Dormagen überzeugt mit geschlossener Teamleistung

Am vergangenen Wochenende gingen die deutschen SäbelfechterInnen bei zwei Worldcups an den Start: Während die Herren in Budapest (Ungarn) antraten, fochten die Damen in Taschkent (Usbekistan).

In Budapest kehrte Matyas Szabo nach einer halbjährigen Pause erstmals wieder auf die Planche zurück. Der Weltmeister und fünffache deutsche Meister hatte verletzungsbedingt aufgrund von Rückenproblemen pausieren müssen. Umso bemerkenswerter war sein Comeback: Szabo fand direkt zurück in den Wettkampfmodus und qualifizierte sich souverän für das Hauptfeld. Dort kam es jedoch zu einem deutschen Duell gegen seinen Teamkollegen Frederic Kindler, das Szabo mit 15:8 für sich entschied. In der darauffolgenden Runde musste er sich dem Ägypter Mohamed Amer mit 10:15 geschlagen geben.

In der Endabrechnung platzierten sich drei Dormagener Fechter unter den besten 100: Matyas Szabo belegte Rang 30, Frederic Kindler wurde 36. und Max Müller erreichte Platz 82.

Im Teamwettbewerb verzichtete Szabo noch auf einen Einsatz, um seine Belastung nach der langen Pause zu steuern. Die Mannschaft mit Frederic Kindler, Leon Schlaffer, Philipp Methner und Eric Simon Seefeld erreichte am Ende einen soliden 11. Platz.

In Taschkent verpassten die Dormagener Fechterinnen im Einzel zwar den Einzug ins Hauptfeld, dennoch konnten sich zwei Athletinnen unter den Top 100 platzieren: Anastasija Hirschfeld belegte Rang 91, Felice Herbon wurde 99.

Deutlich erfolgreicher verlief hingegen der Teamwettbewerb. Das deutsche Team bestand aus den Dormagenerinnen Felice Herbon und Anastasija Hirschfeld sowie Lena Stemper und Elisabeth Gette (beide FC Würth Künzelsau). Gette trainiert seit ihrer Internatszeit in Knechtsteden am Bundesstützpunkt Dormagen. Für Hirschfeld war es der erste Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft.

Im Achtelfinale gelang dem Team ein bemerkenswerter Erfolg: Gegen die an Position sechs der Weltrangliste gesetzten Spanierinnen setzten sich die Deutschen durch. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass mit Herbon und Gette lediglich zwei Stammkräfte zum Einsatz kamen.

Nicht im Aufgebot stand Larissa Eifler, die aufgrund einer Knieverletzung pausieren musste.

Die detaillierten Ergebnisse der Herren sind hier zu finden, die der Frauen hier.

 

Bericht: Charlotte Wahlen

Foto: DFB/ Bizzi-Team

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